Am 10.03.1958 trafen
sich elf Frauen und Männer im Cafe, um einen weiteren
Verein in Niedernberg zu gründen, den Niedernberger
Carneval Verein".
War es doch die ganze Zeit so, dass Mitglieder der Vereine,
die in der närrischen Zeit eine Tanzveranstaltung hatten,
maskiert durch den Ort zogen, um für diese zu werben.
So sollte die Fasenacht nun in einen geordneten Rahmen gebracht
werden. Als "Dummer-Buben-Verein" am Anfang verspottet,
sollten die Lästermäuler in der Folgezeit eines
Besseren belehrt werden. Unter der Vorstandschaff von Anderl
Hytha veranstaltete man bereits 1 Jahr später eine Sitzung
im Saal des Gasthauses "Zur Linde".
Der Elferrat in selbstgenähten Mützen, sieben männliche
Gardisten sowie die ersten sechs Gardemädchen geleiteten
Präsident Rolf Lehmann in die überfüllte Narrhalla.
In Begleitung der Niedernberger Bürger wurde beim Rathaussturm
der Bürgermeister zur Aufgabe gezwungen. Schlüsselgewalt
bis Aschermittwoch im Honischland hatte somit zum ersten Mal
der NCV.
Besonders viel Arbeit machte man sich beim ersten Karnevalsumzug,
der von einigen Niedernberger Vereinen stets bestens unterstützt
war. Gleichzeitig wurde mit dem ersten Prinzenpaar, Friedel
I. und Hannelore I., eine Tradition eingeführt, die bis
heute ungebrochen blieb.
Man konnte also beruhigt der nächsten Campagne entgegensehen.
Bei der Generalversammlung im Februar 1959 wurde jeder erste
Mittwoch im Monat als Versammlungstermin festgelegt. Der Monatsbeitrag
betrug 1,- DM. Man war auch bemüht, außerhalb der
Faschingszeit sich der Öffentlichkeit zu präsentieren,
so zum ersten Mal beim Heimat- und Wasserfest. Zur Tradition
wurde die Feier zum "Elften im Elften".
In der Folgezeit war durch gute Organisation, dank des 1.
Vorsitzenden Andreas Hytha eine steigende Tendenz im NCV zu
verzeichnen. 1960 wurden bereits zwei Prunksitzungen gehalten.
Dank der gekonnten Weise der damaligen Büttenstars, das
Publikum mit viel Humor und Witz zu begeistern, waren alle
Sitzungen meist ausverkauft. Somit war auch die finanzielle
Lage des jungen Vereins weitgehend sichergestellt, so dass
für die nahe Zukunft Orden sowie Elferrats-Mützen
endlich gekauft und nicht wie bisher selbst gefertigt wurden.
In der Campagne 1962/63 konnten zum ersten Mal fünf
Gardemädchen ihr tänzerisches Können auf der
Bühne beweisen. Im Februar 1964 übernahm Rudi Klug
als Kapitän das "Honischer Narrenschiff". Ganze
dreißig Mitglieder standen ihm zur Verfügung. Alsbald
wurde die Jugend aktiviert, so dass wir schon in der nächsten
Campagne mit einer neuen männlichen Garde aufwarten konnten.
Zum ersten Mal fanden unsere Sitzungen im Jugendheim statt.
Absoluter Höhepunkt war der Auftritt der Gesangsgruppe
"The Beatles", welche auch in den Nachbarorten große
Erfolge für sich verzeichnen konnten. Mit viel Übersicht
führte hier Josef Kufner als Präsident durch ein
reichhaltiges Programm.
Campagne 1964/65
Zur 1. Kreissitzung in der Frankenhalle in Erlenbach, veranstaltet
durch die Kreiskarnevalsvereine, konnten sich unsere Akteure
bestens auszeichnen. Viel Lob erhielt unsere Garde mit einem
schmissigen Gardetanz. (Von 1964 bis 1976 wurden die Tänze
von Brunhilde Nebel-Gratzer einstudiert. Von 1977 bis 1980
studierte Irmi Sollorz-Klement die Tänze ein.) Die optimale
Gestaltung der Bühne oblag Ernst Schlett, Franz Gratzer
und Franz Schindler, der immer durch hervorragende Ideen unsere
Bühne zur Attraktion werden ließ.
Mit Prinz Robert I. und Prinzessin Henriette I. wurde eine
Tradition eingeführt : Das "Prinzenpaarwecken",
welches in seiner Größenordnung einmalig am ganzen
Untermain ist.
Höhepunkt der Campagne 1965/66 war unser Faschingszug,
der die "Honischer Fasenacht" in origineller Weise
verkörperte.
Langsam kristallisierte es sich heraus, dass wir doch vieles
dazu gelernt hatten. Besonders die Gestaltung unserer Sitzungen
wurden dem teilweise doch kritischen Publikum gerecht. Das
erstmals durchgeführte Sommernachtsfest im Jahre 1966
fand sehr großen Anklang. Hier zeigte es sich, daß
ein Karnevalverein auch außerhalb der Saison bei der
breiten Bevölkerung Zuspruch findet. Den Beweis erhielten
wir beim 11-jährigen Jubiläumsfest, welches 1969
auf dem Gelände neben der Fa. Gollas gefeiert wurde.
Während der folgenden Faschingszeit konnten unsere Akteure
große Erfolge bei unseren Freundschaftsvereinen verzeichnen.
Man denke an die Gastsitzungen in Rück-Schippach, Stockstadt/Rhein
sowie später zweimal in Laufach. Auch hier konnten wir
mit unserem kompletten Programm das Publikum begeistern. In
unserer Heimatgemeinde selbst arbeiteten wir auch sportlichen
Zielen entgegen. Hier wäre besonders zu erwähnen
das Fußballspiel Geschäftswelt, verstärkt
durch den Gemeinderat, gegen den NCV, wobei die Zuschauer
ihre Lachmuskeln echt strapazierten.
Großen Zuspruch fand jahrelang der NCV-Lumpenball,
seit 1989 Honischer Faschingsrummel. Man hatte bald ein Niveau
erreicht, man denke an die Karnevalsumzüge, ebenso die
Sitzungen, die von Jahr zu Jahr farbenprächtiger und
größer wurden. Dies kam nicht von ungefähr!
Man hatte einen jungen Präsidenten gewählt, der
mit viel Geschick und gewandten Reden die Sitzungen leitete.
Auch bei der Organisation der Umzüge war Robert Klement
eine tragende Persönlichkeit. Nicht nur wir, auch die
Karnevalvereine, die dem Kreiskarnevalring Obernburg angeschlossen
waren, sahen keine andere Möglichkeit für die Zukunft,
die Einigkeit besser demonstrieren zu können, als in
einem gemeinschaftlichen Kreiszug. 1970 wurde Niedernberg
der 1. Kreiszug zugesprochen.
Man hatte etwas Neues, oh Schreck! Im Honischland nur alle
drei Jahre einen Umzug - nie! So war die Meinung der karnevalistisch
verwöhnten Bevölkerung und einiger Mitglieder. Nie!
so blieb die Meinung bis fünf Minuten vor dem Umzug.
Fünf Minuten nach dem 1. Kreiskarnevalszug, siehe da,
was Mainz am Rhein, war plötzlich Niedernberg am Main.
Unter diesem Motto ging es in der neuen Campagne zum ersten
Mal in die Schulturnhalle. Auch in dieser Hinsicht konnten
wir mit den gezeigten Leistungen zufrieden sein. Die Sitzungen
wurden bald zu großen Ereignissen. Der erstmals durchgeführte
Altennachmittag in Form einer Minisitzung fand damals wie
heute großen Zuspruch bei den älteren Mitbewohnern.
Auch der Besuch des Prinzenpaares mit seinem Hofstaat im Kindergarten
sowie in den Krankenhäusern Aschaffenburg und Erlenbach
waren immer eine gute Sache.
Auch der 1972 neu gewählte 1. Vorsitzende Walter Sollorz
wusste seine Mitglieder zu begeistern. So wurde während
seiner Amtszeit eine Vereinssatzung ausgearbeitet, so dass
wir seit Januar 1973 beim Amtsgericht im Register eingetragen
sind. An den folgenden Sitzungen konnten wir zum ersten Mal
mit drei Tanzgarden aufwarten.
Der 2. Kreiszug im Jahre 1973, der durch die festlich geschmückten
Straßen unseres Ortes führte, brachte ca. 15.000
Menschen ins Honischland. Es hatte sich mittlerweile herumgesprochen,
dass Honischer nicht geizen mit heißem Apfelwein und
selbstgebackenen Kreppel, wofür wir der Bevölkerung
recht herzlich danken.
Das NCV-Männerballett
Am 15. Geburtstag unseres Vereines im Jahre 1973, verbunden
mit einem Sommernachtsfest, wurde unser Exvorsitzender Rudi
Klug zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Mit eines der größten
Ereignisse war das erstmals auftretende Männerballett
in der Campagne 1974/75. Ebenfalls Premiere feierten die später
weit über die Grenzen Niedernbergs bekannten "Honisch-Girls".
Heinz Roth wurde zum Präsidenten gewählt.
Seit etlichen Jahren schon wurden die Sitzungen von einer
Gesangsgruppe des Männergesangvereins umrahmt. Im Jahre
1975 traten an dieser Stelle zum ersten Mal unsere NCV-Sänger
auf. 14 junge Männer zeigten, daß man mit gutem
Gesang und gekonnten Schaueinlagen eine jede Sitzung, die
dem Ende zugeht, nochmals zum Höhepunkt bringen kann.
Bei der Generalversammlung im Jahre 1978 wurde Günther
Eickhoff zum 1. Vorsitzenden gewählt. Im selben Jahr
konnte der NCV mit Stolz seine Gardemädchen in neuen
Uniformen dem Publikum präsentieren. Um für den
Nachwuchs in unseren Reihen zu garantieren, gründete
man eine Jugendgruppe. Diese Jungen und Mädchen wurden
von unserer Aktiven Hilde Pöschl betreut. Sie wurden
alsbald eine feste Größe in unseren Sitzungen.
Mit Büttenreden und Showeinlagen konnten sie unser närrisches
Publikum begeistern.
Aufgrund eines bis dahin geschaffenen finanziellen Polsters
konnten wir 1982 endlich neue Sakkos fertigen lassen, so dass
wir einheitlich in den Farben rot-weiß auftreten können.
Die NCV-Sänger
Eine überdimensionale Narrenkappe löste unser Narrenschiff
als Elferratswagen ab. Damit wurde der langersehnte Wunsch
unseres inzwischen verstorbenen Wagenbauers Franz Schindler
doch noch Wirklichkeit. Unter dem Motto "888 Jahre närrisches
Honischland" wurde der Kreisumzug durchgeführt,
der auch wie immer sehr viel Resonanz in der Bevölkerung
fand.
Im Jahr 1984 übernahm Artur Schmitt das Amt des 1. Vorsitzenden.
Unter seiner Führung sollte der Verein nochmals neuen
Aufschwung bekommen. So wurde in Mainz ein neuer Saalschmuck
gekauft. Dazu passend wurde unter großem Aufwand eine
neue Bühne gefertigt, so dass wir unsere Narrhalla in
einem komplett neuen Gewand präsentieren konnten.
Durch das Engagement unseres Präsidenten Robert Klement,
der stets auf der Suche nach neuen Attraktionen war, wurde
das Niveau unserer Sitzungen von Jahr zu Jahr besser. Auch
der Narrenring Obernburg erkannte seine Fähigkeiten und
wählte ihn zum Kreisvorsitzenden.
Als große Kostenersparnis erwies es sich, die Orden
von der Kunstgießerei Grundhöfer gießen zu
lassen. So konnte man endlich die Motive selber kreieren.
Durch die Initiative von Konrad Klug werden die Orden heute
handbemalt, so dass diese Stücke bei den Karnevalisten
begehrte Sammelobjekte sind.
Erstmals konnte 1985 unser Tanzmariechen Kerstin Schminke,
die von Imelda Klement trainiert wurde, das Publikum begeistern.
Danach wurde die Betreuung der Tanzmariechen von Heike Gerlach
übernommen.
Auf internationalen Tanzboden wagte sich in diesem Jahr die
Jugendgarde bei einem Besuch in unserer Partnergemeinde Santes
in Frankreich. Auch hier wurden die Farben des NCV bestens
vertreten, welches der Presse zu entnehmen war.
Um den stetig wachsenden Anforderungen gerecht zu werden,
wurde eine Schulung der Gardetrainerinnen in Würzburg
sowie ein Lehrgang für Präsidenten und Vorstände
in Aschaffenburg besucht.
1986 durften wir bei unseren Carnevalsfreunden aus Mömlingen
die Patenschaft bei der Fahnenweihe übernehmen.
Als ein Höhepunkt gilt der Auftritt des Vereins bei
einem Heimspiel der Viktoria Aschaffenburg (2. Liga) vor über
8000 Zuschauern. Stürmischen Applaus hierbei gab es bei
dem Showtanz der Prinzengarde in der Halbzeitpause.
1987 waren wir wieder mit dem Kreiszug an der Reihe.
Hierzu wurde unter Leitung unseres Wagen- und Bühnenbauers
Konrad Klug ein neuer Prinzenwagen gebaut. Trotz eisiger Kälte
verharrten die zahlreichen Besucher am Straßenrand aus.
Im folgenden Jahr taten sich für den Verein große
Probleme auf. Die neue Mehrzweckhalle wurde eingeweiht. Wir
mußten aus unserer gewohnten Umgebung in eine dreimal
so große Halle umziehen. Fragen wie:
Wie dekorieren wir die Halle?
Wie gestalten wir das Bühnenbild?
Wie wirkt sich die große Halle auf die bisher einmalige
Stimmung bei den Besuchern aus?
usw.
tauchten auf. Nur eines war jedem bewußt: Um die Halle
bei den Sitzungen zu füllen, mußten wir in ganz
neuen Dimensionen denken. So wurde unter großen finanziellen
Belastungen ein Dekorateur für die Ausschmückung
der Halle beauftragt und eine Beleuchtungsfirma für die
optimale Bühnenbeleuchtung hinzugezogen. Mit den Niedernberger
Musikanten musste eine größere Band für den
musikalischen Rahmen verpflichtet werden. Was keiner für
möglich gehalten hatte, wurde wahr: Die Halle füllte
sich bis auf den Ietzten Platz (1100), und was noch wichtiger
war, die Stimmung war riesig. Um die Akkustik noch zu verbessern,
wurde zusätzlich eine Beschallungsfirma engagiert, so
dass wir heute dem Publikum optimale Leistungen bieten können.
Ebenfalls gut besucht war der Faschingsrummel mit der Kapelle
"Change" am Faschingsfreitag. Durch diesen Erfolg
und als Anerkennung für die geleistete Arbeit unserer
inzwischen 100 Mitgliedern wurde ein Vereinsaustlug nach Kulmbach
zur Starkbierwoche unternommen. Im folgenden Jahr präsentierte
sich nach langer Zeit eine neue männliche Garde. Die
Uniformen hierfür wurden von Niedernberger Geschäftsleuten
gesponsort.
Am Faschingsdienstag 1990 machte uns der Orkan Wiebke einen
Strich durch die Rechnung. Eine Stunde vor dem geplanten Beginn
musste der Zug wegen der Sturmboen abgesagt werden. Die ganze
Arbeit umsonst. Nach anfänglich bedrückter Stimmung
wurde aber dann doch noch in den Gaststätten gefeiert,
wobei sich einige Gruppen nicht davon abhalten ließen
durch die Straßen zu ziehen. Als Trostpflaster wurde
uns der Zug vom Narrenring für 1991 wieder zugesprochen,
so war die Arbeit doch nicht ganz umsonst. Doch das Jahr 1991
sollte als schwärzestes Jahr in die Geschichte des Karnevals
eingehen:
Bedingt durch den Golfkrieg mussten die ganzen Faschingsveranstaltungen
abgesagt werden. Diese Entscheidung brachte große finanzielle
Einbußen mit sich, die wir mit unserem 33-jährigen
Jubiläumsfest wieder ausgleichen wollten. Doch auch hier
machte uns die Witterung einen Strich durch die Rechnung.
Eine anhaltende Hitzeperiode mit Temperaturen um die 40 Grad
C ließ den "Bierdurst" der Gäste auf
nahezu Null sinken. Trotzdem ist dieses Jubiläumsfest
den Besuchern in angenehmer Erinnerung geblieben. Unvergessen
der närrische Abend und der Aufmarsch sämtlicher
Honischer Prinzenpaare, die in einem Interview mit Hilbert
Scheurich ihre Anekdoten zum Besten gaben.
Als wir in der Campagne 1993/94 erstmals auf der Kindersitzung
eine Mini Playback Show veranstalteten, konnte noch noch keiner
ahnen welche Erfolge diese Veranstaltung nach sich ziehen
würde. Angetan von dem Auftritt seiner Nichte Julia Wunderlich,
schickte der 2. Vorstand Kunibert Scheurich ein Demoband des
Auftritts an die Endemol Studios, die die erfolgreiche Show
im Fernsehen produzierten. Und was niemand sich erträumt
hätte wurde wahr. Julia und ihre 3 Mitstreiterinnen belegten
bei der Endausscheidung in den Amsterdamer Studios, als "Four
Non Blonds" den ersten Platz. Doch nicht genug. 2 Jahre
später gelang dieser Erfolg ebenfalls Valentina Seitz,
die als "MPeople" auftrat. - Herzlichen Glückwunsch!
1995 wurde wiederum ein arbeitsreiches Jahr für unseren
Verein. Die Gemeinde Niedernberg feierte in diesem Jahr ihr
900-jähriges Bestehen. Nachdem wir im Vorjahr wieder
den Zug erfolgreich ausrichteten wurde uns für dieses
Jubiläum nochmals der Zug zugesprochen. Dieser Umzug
vor mehr als 25.000 Zuschauern ist bis heute der erfolgreichste
Umzug in der Geschichte unseres Vereins. Weiter mussten Theaterstücke
einstudiert werden, die zusammen mit anderen Vereinen an den
Haupttagen am Dorfplatz erfolgreich aufgeführt wurden.
Diese Festtage werden sicherlich jedem, ob Mitwirkendem oder
Besucher in guter Erinnerung bleiben.
1996 wurde die Campagne von einem tragischen Unglücksfall
erschüttert. Der 14-jährige Andreas Weiler kam am
Rosenmontag nach dem Prinzenpaarwecken durch einen Autounfall
ums Leben.
Die Leitung der auf hohem Niveau stattfindenden Prunksitzungen
wurde 1998 nach 25-jähriger, sehr erfolgreicher Amtszeit
von Sitzungspräsident Robert Klement an Wolfgang Fecher
in jüngere Hände übergeben. Aufgrund seiner
herausragenden Leistungen, unvergessen hierbei die "Tagesschau",
wurde Robert Klement zum Ehrenpräsidenten ernannt.
2 Jahre später wurde der Generationenwechsel in der
Vorstandschaft vollzogen. Nach 16-jähriger Amtszeit als
1. Vorsitzender legte Artur Schmitt die Geschicke des Vereins
in die Hände des 2. Vorsitzenden Stefan Rohe. Als Würdigung
seines unermüdlichen Wirkens für den Verein wurde
Artur Schmitt zum Ehrenvorstand ernannt.
Nachdem wir 2001 durch tatkräftige Mithilfe von Steffen
Sollorz unseren Internetauftritt unter www.ncv-helau.de
verwirklichten, wurde der Bayerische Rundfunk und das Bayerische
Fernsehen auf unseren Verein aufmerksam und brachte Live-Übertragungen
des diesjährigen Prinzenpaarweckens.
Dass unser Verein nicht nur in den Kampagnen aktiv ist, durch
Sitzungsbesuche bei anderen Karnevalsvereinen oder Festen,
sondern auch sportlich, zeigt sich durch die Teilnahmen an
den Ortsmeisterschaften und durch die sehr erfolgreiche Teilnahme
an verschiedenenen Gardeturnieren (Prinzengarde, Männerballett,
Kindergarde). Auch die Besuche der Carnevalsmessen in Düsseldorf
waren ein Erlebnis.
Auch dieses Jubiläumsjahr geht wieder als arbeitsintensives
Jahr in unsere Annalen ein. Nach dem letztjährigen Umzug
mussten wir aus Gründen der Nachbarschaftshilfe (Kanalbau)
für den KCV in die Bresche springen und den Umzug erneut
durchführen. Neben den Arbeiten für das Jubiläumsfest
wurde heuer im Rahmen des Ehrenabends der Spatenstich für
den Neubau eines Vereinsheimes mit Lager-, und Proberäumen
vollzogen.
An dieser Stelle sei unserem Bürgermeister Reinhard
mit seinen Gemeinderäten und der Gemeindeverwaltung ein
herzliches Dankeschön ausgesprochen. Ebenfalls ein Dankeschön
an unsere Mitbürger und den freiwilligen Helfern.
Unser Sommerpicknick, welches jedes Jahr stattfindet, sowie
die gelungenen Vereinsausflüge, sollen eine kleine Entschädigung
für die viele geopferte Freizeit sein.
Dank der guten Zusammenarbeit zwischen der Vorstandschaft
und den bis heute 235 Mitgliedern steht der NCV heute
so da, wie man ihn sicher vor 40 Jahren gerne gesehen hätte.
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